Orangen-Schoko-Plätzchen mit karamellisierter Macadamia

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Pünktlich zum ersten Advent melde ich mich zurück, den kleinen Knaben vorne angeschnallt und dadurch ein wenig gehandicapt. Dennoch habe ich es, glücklicherweise, zur Weihnachtszeit immerhin zu diesem einen Rezept geschafft und feiere diese Tatsache (und, zugegeben, mich) tatsächlich ein wenig. ; ) Denn mehr als zwei Monate sind seit meinen mächtigen Rocher- Cupcakes verstrichen und es ist gut möglich, dass es zum nächsten Beitrag ähnlich ewig dauert, je nach Laune des kleinen Quäkbärchens. (Sieht das Wort für euch auch ein wenig nach „Quarkbällchen“ aus? :-D ) In jedem Fall wird bei uns trotzdem mit Mehl gestiebt, denn das macht der große Zwerg ja doch zu gern und wir werden also keine Plätzchenpause in diesem Dezember einlegen müssen, keine Bange. ; )

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Zum heutigen ersten Advent habe ich euch auf alle Fälle feinste Orangen-Schoko-Plätzchen mit karamellisierter Macadamia mitgebracht- ein wenig schokoladig, dezent bitter und hübsch nussig, wahrlich sehr fein. Durch die Orangenmarmelade sind die Kekschen auch nicht so ganz dolle süß, dafür aber schön fruchtig und verleiten fast dazu, nach Nachschlag zu verlangen.

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Das, fürchte ich allerdings, sollte man sich aber wohl besser zweimal überlegen, denn die Plätzchen haben es natürlich ganz schön in sich, dank Butter und Schoki und Nuss obenauf. Aber es ist nur einmal im Jahr Weihnachten, nicht wahr…? ; )

So denn, ihr lieben Keksbäcker und Weihnachtswichtel, lasst es euch gut gehen und zelebriert diese gemütliche Zeit mit euren Lieben! Auf bald! : )

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Orangen-Schoko-Plätzchen mit karamellisierter Macadamia

Zutaten (für etwa 20 Stück)

Teig
50 g Zucker
100 g weiche Butter
150 g Mehl
1 Prise Salz

Karamellisierte Macadamia
50 g Zucker
3 EL Wasser
etwa 20 geröstete und gesalzene Macadamias

außerdem
70 g Orangenmarmelade
je 100 g weiße und dunkle Schokolade
5 g plus 5 g Kokosfett

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Zubereitung

  1. Für den Teig alle Zutaten zu einer glatten Masse kneten, in Frischhaltefolie wickeln und etwa 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Den Zucker mit dem Wasser in einer kleinen Pfanne schmelzen und karamellisieren lassen, dann die Macadamias hineingeben, durch den Karamell rollern und anschließend auf ein Stück Backpapier geben. Mit einer Gabel die Nüsse schnell voneinander trennen.
  3. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen (etwa 0,5 cm dick) und mit einem runden, „gerüschten“ (den, den ich benutzt habe) oder sternförmigen Ausstecher ca. 40 Plätzchen ausstechen und auf den Blechen verteilen. Im heißen Ofen ca. 15 Minuten backen, bis die Plätzchen leicht gebräunt sind. Komplett abkühlen lassen.
  4. Die Marmelade in einem kleinen Topf kurz aufkochen, dann etwas abkühlen lassen. Auf die Hälfte der Plätzchen einen Klacks Marmelade geben und ein weiteres Plätzchen obenauf legen, kurz ruhen lassen.
  5. Die gefüllten Kekse auf ein leicht geöltes Kuchengitter legen. Beide Schokoladensorten fein hacken und getrennt über dem Wasserbad sanft schmelzen lassen, dann 5 g Kokosfett zu jeder Schokoladensorte geben und auflösen lassen. Nun 10 Kekse mit weißer und 10 mit dunkler Schokolade überziehen, dann rasch eine Macadamia auf jedes Plätzchen setzen.
  6. Die Kekse komplett fest werden lassen und in einer Metalldose mit Pergamentpapier kühl aufbewahren.

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maike am 03. Dezember 2017 in Kekse, Weihnachten

Festliche Frühstückssause: Schokoladenporridge, Spekulatiusgranola und Sauerkraut-Halloumi-Breakfastburger

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Ssssso ssssieht es also aus, mein herrliches Frühstück für die kommenden Feiertage- gespickt mit Alliterationen (Ssschoko, Sssspekulatius, Ssssauerkraut) und natürlich mit leckeren Speisen, die sich prima als erste Mahlzeit des Tages eignen. Okay, für mich sind das hier eigentlich nur zwei, denn ich bin in den wenigsten Fällen ein Mensch, der gern herzhaft frühstückt. Vielleicht nach einem Abend voller Punsch oder wenn es eigentlich schon Mittagszeit ist. Dann mag so ein Käsebrot oder vielleicht ein sehr herzhaftes Omelett (oder eben ne Portion Pommes, öhöm) auch gehen. Aber normalerweise bevorzuge ich doch Haferschleim mit Früchten oder klebrige Granola oder auch gern mal ein schönes Stück Kuchen. :-D Ich weiß natürlich, dass es vielen Menschen ganz anders geht und dass einzelne Personen am liebsten gleich die Leberwurscht auspacken, sobald sie aus dem Bett gehopst sind- deswegen eben auch nicht drei sweete Dishes, sondern diese wunderbaren Breakfastburger zu schokoladigem Porridge und Honiggranola noch dazu.

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Ich finde ja, an Feiertagen kann man es gemütlich angehen lassen, lange schlafen (wer es darf) und viel und ausgiebig frühstücken. Da stört es dann auch nicht so sehr, wenn das Müsli etwas süßer ist als an jedem anderen Tag im Jahr und wenn das belegte Brötchen etwas über die Stränge schlägt in punkto Belag. Deswegen habe ich heute diese drei wirklich wunderbaren Frühstückchen mitgebracht, die auch noch äußerst adrett aussehen und irgendwie ganz schön festlich sind. Besonders natürlich das Porridge mit funkelnden Granatapfelkernen und schillerndem Goldstaub, ich mein – hellooohoo!?! :-D

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Ein bisschen sehr hat es mir übrigens das Knuspermüsli angetan, das mit bestem Honig, einer Spur Vanille und zerkleinerten Spekulatien daherkommt und mir persönlich äußerst gut schmeckt. Vielleicht hätte ich weniger gepufften/s Quinoa einrühren können, aber irgendwie ist das auch lustig und recht hübsch und natürlich gesund, wie man munkelt. Zur Zeit vermenge ich das Müsli jedenfalls gern mit kalter Milch und Granatapfelkernen und könnte mir kein besseres und weihnachtlicheres Frühstück wünschen. Im neuen Jahr dann aber wieder ohne Kekseinlage. ; )

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Ein Wort noch zum Breaktfastburger- auch der is ein Knaller, schließlich ist er mit Sauerkraut, Halloumi, gebratenen Apfelscheiben und Senfsauce belegt. Ein paar Röstzwiebeln obenauf und mein Mittagessen ist perfekt. Und noch zum Porridge, das wir natürlich nicht vernachlässigen wollen- auch das mag ich sehr gern, denn irgendwie braucht man ja manchmal etwas Abwechslung in der Frühstücksschüssel und die schokoladige Variante eines simplen Haferschleims ist wirklich eine feine Sache. Eigentlich bevorzuge ich geröstete Mandeln obenauf, aber Walnüsse tun es natürlich auch. Wer es zudem am Feiertag so richtig dekadent mag, sollte unbedingt in jede Schüssel einen ordentlichen Klacks Vanille(soja)pudding werfen, bevor das Porridge darauf kommt- die Überraschung und Verzückung der brunchenden Gäste ist sicherlich vorprogrammiert. ; )

So, nun denn genießt und zelebriert mal den dritten Advent (Whuuut? Noch kein Geschenk! Argh! Schnappatmung!) und lasst es euch gut gehen. Auf bald! : )

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Schokoladenporridge mit Walnüssen und Granatapfelkernen

Zutaten (für 1 üppige Portion)

1 Tasse (à 240 ml) Pflanzendrink (oder Milch)
1/2 Tasse zarteHaferflocken
1 TL Kakao
1 TL Kokosblütenzucker
1 kleine Handvoll Walnusskerne
Kerne von 1/4 Granatapfel
evtl. 2 EL Vanille(soja)pudding

Zubereitung

Den Pflanzendrink in einen Topf geben und unter Rühren erwärmen. Die Haferflocken einrühren, alles kurz aufkochen lassen und mit Kakaopulver und Kokosblütenzucker vermengen. 10 Minuten quellen lassen, in der Zwischenzeit die Walnusskerne grob hacken und in einer Pfanne ohne Fett rösten. Wer mag, gibt etwas Vanillepudding in eine Schüssel, gibt das Porridge darauf und bewirft das alles mit den Walnuss- und Granatapfelkernen. Ein wenig essbares Goldpulver obenauf sorgt für etwas Glamour und Festlichkeit.

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Spekulatiusgranola

Zutaten (für etwa 500 g Granola)

30 g Öl
130 g Honig
1 Vanilleschote
1 Prise Salz + etwas Zimt
250 g zarte Haferflocken
50 g Mandeln, gestiftet
40 g gepufftes Quiona
100 g Gewürzspekulatiuskekse

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein tiefes Blech mit Backpapier auslegen. Das Öl zusammen mit dem Honig in einem kleinen Topf unter Rühren erwärmen, die Vanilleschote auskratzen, das Mark zum Honiggemisch geben, ebenso die Schote. Haferflocken mit Mandeln in eine große Schüssel geben.
  2. Wenn das Honiggemisch recht flüssig ist, Salz und Zimt unterrühren und alles zu den Haferflocken geben. Nun mit einer Gabel und einem großen Löffel gut verrühren, bis die Haferflocken und Mandeln alle überzogen sind, dann das Müsli auf das Blech geben und verteilen. Im Ofen 10 – 12 Minuten backen, dabei stets beobachten, wie das Granola aussieht. Wenn es goldbraun ist und leicht duftet, aus dem ofen nehmen, kurz mit einer Gabel durchrühren und abkühlen lassen.
  3. Das abgekühlte Müsli mit Quinoa und grob gehackten Spekulatien vermengen und luftdicht verpacken. Eigent sich sicherlich, in hübsche Gläser gesperrt und entzückend dekoriert, auch als feines kleines Präsent aus der Küche.

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Sauerkraut-Halloumi-Breakfastburger

Zutaten (für 2 Burger)

2 EL Frischkäse, natur
2 EL Senf
1 TL Honig
Salz und Pfeffer
1 großer Apfel
100 g Halloumi
Öl zum Braten
2 runde Brötchen
75 g Frischkäse, natur
etwa 4 EL Sauerkraut (ausm Glas)
Röstzwiebeln

Zubereitung

  1. Für die schnelle Senfsauce Frischkäse, Senf und Honig in einen kleinen Topf geben und unter Rühren erhitzen, bis alles glatt ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und abkühlen lassen. Den Apfel waschen, in Ringe schneiden, das Kerngehäuse ausstechen oder -schneiden.
  2. Den Halloumi in dicke Scheiben schneiden (es sollten 4 – 6 Scheiben werden) und in heißem Öl goldbraun braten, dann abtropfen lassen. Die Apfelscheiben im selben Fett von beiden Seiten braten, bis sie weich sind.
  3. Zum Zusammensetzen die Brötchen halbieren und Ober- und Unterhälften mit Frischkäse einstreichen. Einen Klecks Sauce auf die Unterhälften geben, etwas (ausgedrücktes) Sauerkraut darauf platzieren, mit Sauce beträufeln. Nun Halloumi- und schließlich Apfelscheiben auflegen, mit einigen Röstzwiebeln bestreuen und den Deckel auflegen. Mir hat der Burger fast noch besser geschmeckt, als er einen Tag durchgezogen war, aber auch frisch war es ein Genuss.

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Walnusstörtchen mit Kaffeebuttercreme und Krokant

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Ich liebe Sonntage ja sehr! Ich darf meist ausschlafen (so was von verdient, gestern war der Klops schon kurz vor 6 wach…) und dann düdeln wir meist ganz entspannt herum, so schön! Und sollten wir heute nach unserem geplanten Matschabenteuer im Wald dann Hunger oder gar Appetit haben, steht zum Glück dieses leckere Törtchen parat, das heißt, für den Liebsten und mich, das Kind darf ja noch keinen Kaffee und Schnaps konsumieren. Na ja, da gibt’s für ihn eben nen Keks, während wir uns an der wahrlich phänomenalen Buttercreme und dem Walnussboden samt Krokant laben… Höhö.

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Ja, das Törchen ist nämlich sehr deliziös, war jedoch so groß, dass es nicht in mein Fotoset passen wollte. Deswegen habe ich unsere neue Küchenkommode zum Shoot genutzt, aber bin nicht sooo zufrieden mit den Bildern. Na, beim nächsten Mal vielleicht. Oder ich muss einfach wieder ein bisschen üben, schließlich lass ich das mit dem Knipsen von Essen ja grad ein wenig schleifen. Wie auch immer, hier kommt das Rezept zur Walnusstorte, ich genieß mal noch ne Runde die Mittagsruh.

Habt den weltschönsten Sonntag und auf bald! : )

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Walnusstörtchen mit Kaffeebuttercreme und Krokant

Zutaten (für eine 26er Torte)

Teig + „Likör“
300 g Butter
300 g Zucker
1 Prise Salz
6 Eier
200 g gemahlene Walnüsse
100 g Mehl
1,5 TL Backpulver
50 ml Wodka
50 ml kochendes Wasser
4 TL Instant-Espresso
2 EL Zucker

Buttercreme
300 ml Milch
4 TL Instant-Espresso
40 g Speisestärke
5 EL Zucker
400 g Butter, eiskalt

Walnusskrokant
75 g Zucker
1 EL Wasser
100 g Walnusskerne
1 Prise Salz

etwas Kakaopulver zum Verzieren

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Zubereitung

  1. Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine 26er Springform fetten und mehlen.
  2. Für den Teig: Die Butter mit dem Zucker und dem Salz sehr cremig rühren, dann nacheinander die Eier zugeben. Gemahlene Walnüsse mit Mehl und Backpulver vermengen, zu den feuchten Zutaten geben und zu einem glatten Teig verarbeiten. In die vorbereitete Kuchenform geben und im Ofen so lange backen, bis ein Holzstäbchen, das in den Teig gepiekst wird, sauber wieder herauskommt. (Ich glaube, es waren bei mir um die 25 Minuten Backzeit, aber ich gehe meist nur nach dem Stäbchentest, also keine Garantier dafür.)
  3. In der Zwischenzeit für den „Likör“ zum Tränken den Wodka in ein Glas geben. Den Espresso mit dem kochenden Wasser aufkochen und den Zucker hinzugeben, gut durchrühren, dann zum Wodka geben, umrühren. Den fertig gebackenen Boden mit einem Holzspieß mehrfach einstechen, dann ausgiebig (mit einem Backpinsel) mit dem Wodkagemisch tränken. Wer hat, kann auch Kaffeelikör nehmen. Den Boden komplett abkühlen lassen.walnusstorte-mit-kaffeebuttercreme2-2
  4. Für die Buttercreme: Milch mit Espressopulver, Speisestärke und Zucker gut verquirlen, in einen Topf geben und unter Rühren aufkochen lassen, bis ein sehr zäher Pudding entstanden ist. In eine Rührschüssel geben (am besten macht sich natürlich, wenn man eine Küchenmaschine nutzt) und die fein gewürfelte und eisgekühlte Butter nacheinander hineinwerfen, dabei stets rühren. So lange auf hoher Geschwindigkeit rühren, bis die Masse fester und glänzend und abgekühlt ist, also eine hübsche Buttercreme darstellt. Dauert, deswegen lohnt sich so eine Küchenmaschine eben sehr.
  5. Für den Walnusskrokant: Den Zucker mit Wasser in eine Pfanne geben, schmelzen und anschließend goldbraun karamellisieren lassen. Die Walnusskerne ins Karamell geben, kurz schwenken und dann auf ein Stück Backpapier geben, mit etwas Salz bestreuen. Krokant abkühlen lassen, dann hacken.
  6. Für den Zusammenbau: Den abgekühlten Boden waagerecht halbieren. Einen groooßen Klecks Buttercreme darauf geben, verstreichen und mit einer Menge Walnusskrokant bestreuen, etwas in die Creme drücken. Den zweiten Boden aufsetzen, dann die Torte mit Buttercreme einstreichen. Die restliche Creme in einen Spritzbeutel mit Tülle nach Wunsch geben und Cremetuffs aufspritzen, ggf. eine weitere Tülle nutzen. Mit Krokant verzieren, eventuell etwas Kakaopulver aufstäuben.

Quelle: Das Rezept zur Buttercreme hab ich etwas abgewandelt, es kommt jedoch ursprünglich von der Tortentante, herzlichsten Dank dafür! : )

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maike am 23. Oktober 2016 in Torten

Blondie-Strawberry-Icecream-Sandwiches

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Das ist doch mal wieder ein Name, nicht wahr? Ich hätte euch auch mit Rhabarbertarte oder Spargelcreme langweilen können, aber da diese kleinen gefrorenen Köstlichkeiten hier so ziemlich das Beste sind, was mir kürzlich in meiner eigenen Küche untergekommen ist, nun endlich das Rezept dazu. Tatsächlich gab es die Eiscreme-Häppchen bereits zu meinem Geburtstag, aber das Schöne an frostigen Desserts ist natürlich, dass man eine ganze Weile davon zehren kann.

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Man kann es vielleicht schon erahnen, aber zwischen unglaublich leckeren und saftigen Blondies mit Walnüssen tummelt sich fruchtiges Erdbeereis, das aus nur vier Zutaten gerührt wird, yeeah. Die Kombi ist in diesem Sinne einfach der Knaller, denn Walnüsse und Erdbeeren sind mit Vanille (aus der weißen Schoki) irgendwie ganz schön unschlagbar. Ich kann nur so viel sagen- macht es nach, am besten gleich, denn ich würde ja nicht lange darauf warten können. Muss ich aber auch nicht, denn ich hab ja noch diverse Portionen griffbereit im Tiefkühler. ; )

In diesem Sinne- startet gut in die neue Woche und esst so viele Erdbeeren, wie ihr kriegen könnt, gibt doch nix Schöneres. : )

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Blondie-Strawberry-Icecream-Sandwiches

Zutaten (für etwa 8 Stück)

Blondies

150 + 50 g weiße Schokolade, gehackt
150 g Butter
150 g Zucker
2 Eier
1 Prise Salz
200 g Mehl
2 Handvoll Walnüsse, grob gehackt

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Erdbeereis

250 g Erdbeeren
1 EL frisch gepresster Zitronensaft
1 Dose (400g) gezuckerte Kondensmilch
200 g Sahne

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Zubereitung

  1. Für die Blondies: Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine 20 x 20 cm große Backform leicht buttern und mit Backpapier auslegen. 150 g von der weißen Schokolade zusammen mit der Butter bei geringer Hitze schmelzen und dann kurz abkühlen lassen. Zucker mit Eiern und Salz in einer Schüssel cremig aufschlagen, dann das Butter-Schokoladen-Gemisch hinzufügen. Das Mehl dazusieben und gut untermischen, dann die gehackten Nüsse und die restlichen 50 g gehackte weiße Schokolade unterheben. Den Teig in die Form geben und etwa 30 Minuten im Ofen backen, dann den Blondie komplett abkühlen lassen.
  2. Für das Erdbeereis: Die Erdbeeren waschen, putzen und mit dem Zitronensaft pürieren, dann mit der Kondensmilch verrühren. Die Sahne steif schlagen und unter das Erdbeergemisch heben, dann die Eismasse laut Herstellerhinweisen in der Eismaschine gefrieren lassen. Eventuell funktioniert es auch ohne Maschinchen, dann beim Gefrieren lassen immer mal fleißig rühren.
  3. Für den Zusammenbau: Den komplett erkalteten Blondie aus der Form nehmen und einmal waagerecht halbieren. So viel Erdbeereis darauf streichen, wie ihr lustig seid, dann die andere Blondiehälfte darauf setzen. In Frischhalte- oder Alufolie einwickeln und mehrere Stunden, am Besten über Nacht, gefrieren; sollte Eis übrig bleiben, ebenso gut verpacken und gefrieren. Das gigantische Icecreamsandwich mit einem scharfen Messer in Stücke schneiden, dann sofort genießen oder wieder einfrieren.

Quelle: Das Blondierezept kommt (oh, wer glaubt es…) von Zucker, Zimt und Liebe, nämlich aus Jeannys gleichnamigem Buch, das im Hölker Verlag erschienen ist.
Das Rezept zum Eis hab ich von der fabulösen Linda Lomelino, genauer gesagt aus ihrem Buch „Eis“, erschienen beim AT Verlag. Merci, merci, merci!

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maike am 13. Juni 2016 in Eis

Bananencremeschnitten mit Karamell und Pekannüssen

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Also, ehrlich gesagt ist das nicht wirklich der passende Titel für dieses kulinarische Schmäuschen hier. Ich habe lange überlegt und kam auf nix besseres, dewegen muss es das nun tun. Was euch in jedem Fall erwartet, wenn ihr diese, ähm, Cremeschnitten mal nachbasteln solltet, ist dies: Ein mit Schokolade marmomierter Bananenkuchen, belegt mit Pekannusskernen und bestrichen mit feinster Vanillebuttercreme, getoppt von karamellisierten Nüssen, einer feinen Karamellschicht und dunkler Schokoladencreme. Etwas Karamellnussknusper obenauf et voilà, es ist angerichtet.

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Zum Geschmack muss ich bei den Schichten vielleicht nicht viel sagen, außer eins- zum Reinlegen! Ich hatte mir ein Törtchen der Extraklasse versprochen und dieses definitiv bekommen, was will ich mehr?! Zwar muss ich gestehen, dass ich für gewöhnlich das Bananenbrot doch lieber ganz puro naturo esse (wobei die gerösteten Pekannüsse obenauf der Knaller waren!), aber als kleines Highlight in einer grauen Woche macht es in Kombination mit Buttercreme, Karamell und Schokolade unsagbar viel her. Ohhh jaaaa…

Also denn, liebe Freunde des Kalorienkarussells- ran an den Speck! :-D Habt den schicksten Sonntag!

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Bananencremeschnitten mit Karamell und Pekannüssen

Zutaten (für 9 üppige Stücke)

Bananenkuchen mit Schokostrudel
120 g Zucker
50 g weiche Butter
1 Prise Salz
1 großes Ei
180 g Mehl
1 TL Backpulver
1 große, reife Banane
125 ml Milch
50 g dunkle Schokolade
24 Pekannusshälften (ersatzweise Walnüsse)

Vanillebuttercreme
400 ml Milch
40 g Stärke
2 EL Zucker
1 Vanilleschote
100 g weiche Butter

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Kandierte Pekannüsse
50 g Pekannusskerne (ersatzweise Walnüsse)
50 g Zucker
1 EL Wasser
1 Prise Salz

Karamellguss
75 g Zucker
75 g Sahne
25 g Butter

Schokoladencreme
100 g dunkle Schokolade
50 g Sahne
25 g Butter

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Zubereitung

  1. Für den Bananenkuchen: Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine quadratische Backform (etwa 20 x 20 cm) mit Öl ausstreichen und etwas bemehlen. Den Zucker mit der Butter, dem Salz und dem Ei schaumig schlagen. Das Mehl mit dem Backpulver vermengen, die Banane zerdrücken und mit der Milch verquirlen. Nun das Mehlgemisch zur Eimasse geben, dann die Bananenmilch hinzufügen und alles zu einem glatten Teig vermengen. Diesen in die Form geben und glatt streichen. Die Schokolade vorsichtig über dem Wasserbad schmelzen, dann auf den Teig geben und mit einer Gabel mehrfach „umrühren“, um einen Marmoreffekt zu erhalten. Die Pekannusshälften auf den Teig legen und den Bananenkuchen etwa 30- 40 Minuten backen, bis ein Holzstäbchen, das in den Teig gestochen wird, sauber wieder herauskommt. Den Kuchen am besten über Nacht abkühlen lassen.
  2. Für die Vanillebuttercreme: Etwa 2 EL von der Milch abnehmen und mit der Stärke und dem Zucker verrühren. Die restliche Milch in einen Topf geben, die Vanilleschote aufschlitzen, das Mark herauskratzen und zur Milch geben, die Schote ebenso dazugeben. Die Milch unter Rühren aufkochen lassen, vom Herd nehmen, die Stärkemilch unterrühren und dann, auf der Flamme, etwa 1 Minute kochen lassen. Den Pudding vom Herd nehmen und am besten über Nacht auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Die Vanilleschote aus dem Pudding entfernen. Die raumwarme Butter cremig schlagen und dann nach und nach den Vanillepudding unterrühren. Die fertige Buttercreme auf den Bananenkuchen streichen und abgedeckt im Kühlschrank fest werden lassen.
  3. Für die kandierten Pekannüsse: Während die Buttercreme fest wird, die Pekannüsse karamellisieren. Dafür den Zucker mit dem Wasser in einer kleinen Pfanne so lange köcheln lassen, bis er hübsch karamellisiert ist. Nun schnell die Nüsse sowie eine Prise Salz unterrühren und vermengen, bis alle Nüsse gut überzogen sind. Die Pekannüsse nun auf einem Stück Backpapier hart werden lassen, dann recht fein mit einem scharfen Messer hacken. Etwa 2/3 der Nüsse auf die Buttercreme streuen und mit einem Löffel sacht „hineindrücken“.
  4. Für den Karamellguss: Den Zucker in einem kleinen Topf schmelzen und karamellisieren lassen, bis er goldbraun ist. Nun die Sahne hinzufügen- Achtung, es wird etwas brodeln und spritzen! – und so lange köcheln lassen, bis der Zucker komplett aufgelöst ist. Die Butter hinzugeben und schmelzen lassen, dann alles glatt rühren. Nun die Karamellcreme sehr zügig mit einer Palette oder einem Messer auf die Buttercreme streichen, dabei wirklich flink arbeiten, da das Karamell schnell fest wird.
  5. Für die Schokoladencreme: Die Schokolade fein hacken. Die Sahne samt Butter in einen kleinen Topf geben und erhitzen, aber nicht kochen. Über die Schokoladenstücke geben, kurz rühren, dann etwa 5 Minuten warten. Erneut durchrühren, bis eine glatte Masse entstanden ist. Die Creme auf den Karamellguss streichen und mit den restlichen kandierten Nüssen bestreuen. Das Törtchen nun für mindestens 2 Stunden bei Raumtemperatur durchziehen lassen, dann mit einem scharfen Messer in kleine Quadrate schneiden. Die besten Freunde einladen und das Törtchen genießen.

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maike am 06. März 2016 in Torten